nicht-kontaktiver Linearsensor
Nicht-kontaktierte lineare Sensoren stellen einen Durchbruch in der modernen Messtechnik dar und bieten präzise Positions- und Wegmessungen, ohne physischen Kontakt mit dem zu messenden Objekt. Diese hochentwickelten Geräte nutzen verschiedene Sensortechnologien, einschließlich magnetischer, optischer oder kapazitiver Prinzipien, um genaue lineare Positionsdaten zu liefern. Der Sensor besteht aus einem Sensorelement und einem Ziel, wobei ein gleichmäßiger Luftspalt zwischen beiden bestehen bleibt. Durch den Einsatz von elektromagnetischen Feldern, Infrarotlicht oder kapazitiver Kopplung können diese Sensoren lineare Bewegungen über Distanzen hinweg messen, die von Mikrometern bis zu mehreren Metern reichen. Zu den wesentlichen technischen Eigenschaften zählen hohe Auflösungsfähigkeit, oft im Submikronbereich, hervorragende Wiederholgenauigkeit und eine robuste Umweltbeständigkeit. Diese Sensoren finden breite Anwendung in zahlreichen Branchen, von der Fertigungsautomatisierung und Qualitätskontrolle bis hin zur Luftfahrt und medizinischen Ausrüstung. In industriellen Anwendungen eignen sie sich hervorragend zum Überwachen von Werkzeugmaschinenpositionen, zur Steuerung von Roboterbewegungen und für eine präzise Ausrichtung innerhalb von Montageprozessen. Die Automobilindustrie nutzt diese Sensoren für Fahrwerksysteme und Pedal-Positionserfassung, während sich die Halbleiterindustrie auf sie verlässt bei Wafer-Bearbeitung und exakter Positionierung. Ihre Fähigkeit, auch unter widrigen Umweltbedingungen zu funktionieren, kombiniert mit wartungsfreiem Betrieb und langer Lebensdauer, macht sie unverzichtbar in kritischen Anwendungen, bei denen Zuverlässigkeit und Präzision an erster Stelle stehen.